Künstlerische Intervention in Zusammenarbeit mit der Steindruckerei Wolfensberg Kunst und Bau Projekt 2015   Das Projekt besteht aus fotografischen Bildern, die über ein Lithoverfahren auf die Wand appliziert werden. Dies geschieht über ein Transferverfahren, das erlaubt, die Bilderohne Träger direktauf die Wand zu übertragen. Die Fotos verlieren ihren realistischen Ausdruck ohne den Bezug zum Motiv zu verlieren.  Durch die Übertragung auf die Wand entstehen keine perfekt realistischen Bilder, wie wir sie von Farbfotografien auf Papier kennen. Die Bilder wirken durch die Transformation eher wie Ahnungen, wie Gedankensplitter. Die Farben in diesen Bildern sind Druckfarben - also synthetisch im Sinne, dass sie nicht von der Fotografie her bestimmt sind, sondern gewählte Farben sind für jedes Motiv.  Die direkt auf die Wand gedruckten Bilder haben eine feine, ja zarte und ‚schwebende’ Seite. Sie haben den Charakter einer Skizze, eines Bildgedankens. Sie erinnern an alte Stiche oder alte Fotos. Die Arbeit schreibt sich in die Architektur ein, ohne laut zu sein.  Die Farben sinken in die Wand ein. Durch das Überdrucken entstehen Farbvariationen, daraus ergeben sich Verdichtungen, Intensitäten und Tiefenwirkung. Die Farben tragen materiell nicht auf, sondern scheinen, wie aus dem Untergrund der Wand an die Oberfläche zu treten .                                                                                                


Künstlerische Intervention in Zusammenarbeit mit der Steindruckerei Wolfensberg
Kunst und Bau Projekt 2015

Das Projekt besteht aus fotografischen Bildern, die über ein Lithoverfahren auf die Wand appliziert werden. Dies geschieht über ein Transferverfahren, das erlaubt, die Bilderohne Träger direktauf die Wand zu übertragen. Die Fotos verlieren ihren realistischen Ausdruck ohne den Bezug zum Motiv zu verlieren. 
Durch die Übertragung auf die Wand entstehen keine perfekt realistischen Bilder, wie wir sie von Farbfotografien auf Papier kennen. Die Bilder wirken durch die Transformation eher wie Ahnungen, wie Gedankensplitter. Die Farben in diesen Bildern sind Druckfarben - also synthetisch im Sinne, dass sie nicht von der Fotografie her bestimmt sind, sondern gewählte Farben sind für jedes Motiv. 
Die direkt auf die Wand gedruckten Bilder haben eine feine, ja zarte und ‚schwebende’ Seite. Sie haben den Charakter einer Skizze, eines Bildgedankens. Sie erinnern an alte Stiche oder alte Fotos. Die Arbeit schreibt sich in die Architektur ein, ohne laut zu sein. 
Die Farben sinken in die Wand ein. Durch das Überdrucken entstehen Farbvariationen, daraus ergeben sich Verdichtungen, Intensitäten und Tiefenwirkung. Die Farben tragen materiell nicht auf, sondern scheinen, wie aus dem Untergrund der Wand an die Oberfläche zu treten .